
Hypnose - Ein behutsamer Weg zur Veränderung
Die häufigste Reaktion auf das Wort Hypnose ist wohl: "Da glaube ich (nicht) dran!"
Da wird man manipuliert und dann weiß man am Ende nicht mehr, wer man ist.
Solche Gedanken sind auch heute - trotz Aufklärung - immer noch oft vorhanden.
Dabei ist Hypnose seit vielen Jahren ein anerkanntes Therapieverfahren - kein Allheilmittel, aber eine gute Möglichkeit, Verhaltensänderungen und ein besseres Lebensgefühl herbeizuführen.
In der Hypnose geht man davon aus, dass das Unterbewusstsein eines jeden Menschen die Lösungen für viele Probleme bereites in sich trägt. Es hat alle Erfahrungen des Lebens gespeichert und kann helfen zu erkennen, was aus dem Gleichgewicht geraten ist und welche Schritte zu einer Veränderung beitragen können.
Auch der Trancezustand ist oft mit Zweifeln behaftet. Man könnte ja nichts mehr mitbekommen und am Ende ist man das "gackernde Huhn". Aber das geschieht tatsächlich äußerst selten.
Tatsächlich sind Trancezustände in all ihren Varianten (ich verzichte hier bewusst auf die wissenschaftlichen Bezeichnungen der verschiedenen Trancezustände).
Der Klassiker, den wirklich jeder kennt, ist das Tagträumen. Dieser Augenblick, in dem der Blick auf etwas fixiert ist, sich für einen kurzen Moment nicht löst und dann plötzlich wieder in den "Wachzustand" zurückkehrt.
Trance schafft Distanz zu dem Problem, weil der Körper entspannt und das Denken etwas zurückgenommen ist. Somit wird der Blick frei auf das, was sich zeigen mag. Den Hypnotiseur ist dazu da, die Trance einzuleiten und den Klienten "bei der Sache" zu halten. Außerdem gibt er sogenannte Suggestionen, die dafür sorgen, dass Veränderungen in Bewegung kommen.
Eine der meistgestellten Fragen von Interessenten ist "Was, wenn es bei mir nicht funktioniert und ich nicht in die Trance komme?"
Die Wahrscheinlich, dass es nicht "funktioniert", ist nicht sonderlich hoch. Immerhin sind ungefähr 80 % der Menschen gut bis sehr gut in der Lage, sich in einen Trancezustand führen zu lassen. Die Trancetiefe ist bei jedem unterschiedlich. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. vom eigenen Befinden, von äußeren Begebenheiten, den Nebengeräuschen und anderen Dingen. Die Trancetiefe steht jedoch nur selten mit dem Erfolg der Hypnose in Zusammenhang (eine Ausnahme wäre beispielsweise die Schmerzanalgesie, bei der die Tieftrance ein MUSS ist). Für eine Rauchentwöhnung reicht eine leichte bis mittlere Trance (ein Zustand, in dem wir jederzeit die Augen öffnen könnten, aber in der Regel nicht wollen).
Wie läuft eine Hypnosesitzung bei mir ab?
Zuerst telefonieren wir miteinander.
In diesem Telefonat klären wir bereits, ob eine Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist. Es gibt einige Erkrankungen, Medikamente und Themen, bei denen Hypnose nicht oder nur eingeschränkt geeignet ist.
Wenn es zu einem Ersttermin kommt, nehmen wir uns dafür etwa 2 bis 2,5 Stunden Zeit.
Wir lernen uns kennen, sprechen über das Anliegen und ich erkläre dir im Voraus, wie eine Hypnosesitzung ablaufen wird, damit du entspannt in diesen angenehmen Zustand gleiten kannst.
Mit ist immer wichtig, dass mir der Klient nach 1 Woche mal eine kurze Rückmeldung zu seinem Befinden gibt. Während und nach der Sitzung stehe ich mit Rat und Tag zur Seite und bin via WhatsApp und telefonisch am besten erreichbar. Emails beantworte ich in der Regel binnen 24 Stunden.
Ein kleiner Hinweis: Bei mir bezahlst du die Sitzung, nicht nach Zeit.
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